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Wahl 2008
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Nominierung des Bürgermeisterkandidaten Nominierung der Stadtratskandidaten
Wahlprogramm des CSU-Ortsverbandes Neustadt a.d. Waldnaab 2007
Das Wahlprogramm der CSU Neustadt a.d. Waldnaab ist nicht nur ein Programm des Jahres 2007 oder des Wahljahres 2008, es spiegelt vielmehr die Grundeinstellung und Ziele des Ortsverbandes und der Fraktion der Vergangenheit und der Zukunft wieder.
Mit der Überschrift
Zusammen mit den Bürgern unsere Stadt gestalten und vorwärts bringen
ist der große Rahmen unserer Pläne vorgegeben. Wir sind uns bewusst, dass die Politik nur Rahmenbedingungen schaffen kann. Diese müssen es unseren Bürgern ermöglichen, sich in Neustadt an der Waldnaab zu entwickeln, sich wohl zufühlen, sich anzusiedeln, zu arbeiten und Familien zu gründen. Die Verantwortlichen des CSU-Ortsverbandes und alle Kandidatinnen und Kandidaten haben sich auf die nachfolgenden Hauptpunkte geeinigt. Die Reihenfolge stellt keine Prioritätenliste dar. Stadtpolitik lässt sich nicht an Reihungen festmachen, sondern muss sich stets den aktuellen Herausforderungen und Gegebenheiten anpassen.
1. Arbeitsplätze è - Gewerbeansiedlungen forcieren è - Mittelstand fördern
2. Bevölkerungsentwicklung è - Schaffen eines Umfeldes, in dem sich Jugend und Alter, Familien und Alleinstehende gemeinsam finden, sich wohl fühlen è - Geeignete Einrichtungen schaffen
3. Bürgerbeteiligung è - Bürgerbefragungen è - Mitsprache bei Entscheidungen, z.B. Bürgerversammlungen
4. Bürgerservice è - Rathaus = Dienstleistungsbehörde è - Kommunale Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden
5. Familien è - Ausbau der Betreuung (Schulen, Kindergarten, Hort) è - Integration (Ausländer, Aussiedler)
6. Lebensqualität è - Die Vielfalt der Vereine in Neustadt a.d. Waldnaab erhalten und fördern. Dazu gehören alle Bereiche z.B. Kunst, Geschichte, Brauchtum, Sport, Musik è - Ehrenamt herausstellen è - Pflege der Tradition
7. Stadtentwicklung è - Neugestaltung des Stadtplatzes è - Schlüssiges Zukunftskonzepte entwickeln, einschl. Marketing und Tourismus
8. Zukunft è - Industriebrachen (alte Glasfabriken) wieder beleben è - Arbeitsplätze erhalten
Diese 8 Punkte sind unser Rahmen, den wir mit Ihnen mit Leben erfüllen wollen. Besuchen Sie bitte unsere Wahlveranstaltungen und unsere Informationsstände. Wir nehmen gerne Ihre Anregungen, auch konstruktive Kritiken an und versuchen, diese zu verwirklichen.
Unterstützen Sie mit Ihrer Stimme die Stadtratskandidatinnen und Stadtratskandidaten der CSU und unseren Bürgermeisterkandidaten Rupert Troppmann. Zusammen bieten sie in den kommenden Jahren die Garantie für ein lebens- und liebenswürdiges Neustadt an der Waldnaab.
zurück zur Auswahl
CSU sieht gar nicht schwarz - Rupert Troppmann als Bürgermeisterkandidat nominiert - Landrat prominenter Fürsprecher Die "Schwarzen" blasen zum Sturm auf das Rathaus. Mit einem überwältigenden Ergebnis und sehr siegessicher nominierten die Christsozialen am Donnerstagabend im Gasthof "Deutsche Eiche" Rupert Troppmann als Bürgermeisterkandidat.
Rupert Troppmann nach der Nominierung mit stellvertretenden CSU-Ortsverbandvorsitzenden Alois Zehrer (rechts) und Landrat Simon Wittmann. Im Vordergrund Ortsvorsitzender Franz Gleixner und Fraktionssprecher Heiner Meier (verdeckt).
Die CSU hatte die Nominierung generalstabsmäßig vorbereitet. Wie angekündigt, gab es nur einen Bewerber, der zudem mit Landrat Simon Wittmann einen prominenten Fürsprecher hatte. Wittmann bezeichnete vor rund 60 Mitgliedern und Sympathisanten den Neustädter als Idealbesetzung für das Amt des Bürgermeisters. "Er ist meine Hauptstütze bei der Wirtschaftsförderung, kennt alle Wege bei den Behörden und Fördermaßnahmen und besitzt Führungskraft sowie Entscheidungsfreudigkeit", lobte der CSU-Kreisvorsitzende. Mit der Ansiedlung von Witt Weiden im Landkreis habe er sein Meisterstück gemacht.
"Genau der Richtige" Auch stellvertretender CSU-Vorsitzender Alois Zehrer legte sich für den sportlichen Kandidaten, der gerne radelt und bei den Alten Herren der DJK dem runden Leder nachjagt, mächtig ins Zeug. Troppmann sei genau der richtige Mann, um "neuen Schwung, neue Ideen und neue Kräfte für eine zukunftsorientierte Entwicklung unserer wunderschönen Stadt" freizusetzen. Der Ort werde nur mehr verwaltet, der Gestaltungswille sei verschwunden, kritisierte Zehrer. Ganz konkret nannte er die Neugestaltung des Stadtplatzes und ein Werbemanagement für das Gewerbegebiet. Neustadt müsse in Konkurrenz zu anderen Orten Neubürger und Betriebe gewinnen.
Kompetent, sachlich und .....
"Der Begriff Schlafstadt muss schnellstens in der Mottenkiste verschwinden", forderte der Diplom-Kaufmann. Dazu brauche das Rathaus einen Bürgermeister wie Troppmann, der nicht nur Verwaltungsfähigkeiten besitze, sondern auch Macher- und Manager Qualitäten habe. Neben Sach- und Sozialkompetenz seien Durchsetzungsvermögen, Integrationskraft und Kompromissfähigkeit gefragt. Der Rathauschef müsse Ideen, Vorstellungen und Konzepte mit der Verwaltung und dem Stadtrat entwickeln. Die Stadt brauche einen Wirtschafts- und Finanzfachmann, der Prioritäten richtig setze und alle Fördermöglichkeiten ausnutze. Troppmann vereine nicht nur all diese Fähigkeiten, sondern sei mit 52 Jahren auch im besten Alter für die Aufgabe. "Er hat Mut zur Lösung dringender Probleme und ist durchaus in der Lage, auch unkonventionelle Wege zur Verwirklichung von Zielen einzuschlagen", meinte Zehrer. Zudem sei der zweite Bürgermeister sehr bürgernah, was die Mitgliedschaft in zahlreichen Vereinen beweise. "Unser Kandidat hat seine Probezeit als Bürgermeister bereits hinter sich. Als Stellvertreter vertritt er bravourös den derzeitigen Amtsleiter mit großem Einfühlungsvermögen und Sachkompetenz", meinte Zehrer. Als rechte Hand des Landrats schaue er zudem einem "hervorragenden Profi" über die Schulter.
..... volksnah.
Eindrucksvolles Ergebnis Die flammende Rede verfehlte ihre Wirkung nicht. 45 Stimmzettel sammelten Hans Schreyegg, Bernhard Steghöfer und Reinhold Zapf ein. Alle waren gültig, auf allen stand der Name Troppmann. "Das ist ein Geist, der mich stolz macht, der mir Mut und Kraft gibt für die Aufgabe", strahlte der zweite Bürgermeister. Der verheiratete Familienvater geht zum zweiten Mal nach 2002 in das Rennen um den Chefsessel im Rathaus, den Gerd Werner (SPD) nach 24 Jahren aus Altersgründen räumt. Die Freien Wähler haben als Gegenkandidat bereits Gerhard Steiner nominiert. Die SPD ist noch auf Kandidatensuche.
zurück zur Auswahl
Neustädter CSU legt vor - Als erster Ortsverband Liste für Kommunalwahl verabschiedet - Roswitha Jobst hört auf. Eine Überraschung gab es doch. Der Name von Stadträtin Roswitha Jobst fehlte entgegen der ursprünglichen Ankündigung auf der CSU-Bewerberliste für den Stadtrat. Aus beruflichen Gründen verzichtet sie nach sechs Jahren im Stadtrat auf eine erneute Kandidatur. Alle anderen acht Stadträte der "Schwarzen" sind wieder mit von der Partie.
Als erster Ortsverband im Landkreis hat die CSU am Donnerstag die Bewerber für das "Kommunalparlament" nominiert, über sieben Monate vor der Wahl.
Strahlende Gesichter Zweiter CSU-Vorsitzender Alois Zehrer, Spitzenkandidat Rupert Troppmann und Kreisvorsitzender Landrat Simon Wittmann strahlten nicht nur wegen der frühzeitigen Nominierung um die Wette: Der Saal der "Deutschen Eiche" war mit rund 60 Mitgliedern beziehungsweise Anhängern gut gefüllt, alle Ergebnisse waren makellos und die Stimmung prächtig. "Ich kann mich an keine ähnlich gut besuchte Veranstaltung dieser Größenordnung erinnern. Das beweist die Aufbruchstimmung in der CSU", strahlte Zehrer, der souverän durch die Tagesordnung führte und die Kandidaten vorstellte. Als Ziel gab er unter dem Beifall der Mitglieder vor, nach 24 Jahren wieder den Bürgermeister und die Mehrheit im Rathaus stellen zu wollen. Landrat Wittmann sah in dem geschlossenen Auftreten der CSU das Ergebnis "von sechs Jahren guter, engagierter Partei- und Stadtratsarbeit". Maßgeblichen Anteil an diesem Aufschwung hätten die beiden Vorsitzenden. Franz Gleixner habe großartige Aufbauarbeit geleistet und Zehrer nach der Erkrankung des Oberstudiendirektors das Parteischiff auf Kurs gehalten. Der Landrat prophezeite Neustadt im Falle eines CSU-Wahlsiegs großartige Jahre. Der Landkreis habe für eine gute Stadtentwicklung durch den Erhalt des Kreiskrankenhauses und die Sanierung des Neuen Schlosses wichtige Weichen gestellt. "In Kürze wird das Gerüst am Landratsamt verschwinden. Das Gebäude wird ein Schmuckstück", versicherte Wittmann. Er zeigte sich überzeugt, dass der Notarztstandort durch die Mitarbeit von niedergelassenen Ärzten in Neustadt bleibt und hoffte auf den musischen Schwerpunkt für das Gymnasium.
Liste gut vorbereitet Die CSU hatte die Abstimmung bestens vorbereitet. Die Platzierungen waren mit allen Kandidaten abgesprochen. Auf Vorschlag von Wahlausschuss-Vorsitzendem Hans Schreyegg gab es ohne Diskussion über einzelne Plätze eine Blockabstimmung über die gesamte Liste. Beauftragte für den CSU-Wahlvorschlag sind Hans Simmerl und Winfried Kraus.
Die CSU-Liste für die Stadtratswahl am 02.03.2008 steht:
1. Rupert Troppmann (52, Stadtrat, Bewerber um das Bürgermeisteramt), 2. Franz Gleixner (58, Stadtrat, CSU Vorsitzender, Oberstudiendirektor), 3. Marianne Lebegern (52, FU Vorsitzende, Verwaltungsangestellte), 4. Christian Eiszrich (26, JU Vorsitzender, technischer Angestellter), 5. Heinrich Maier (60, Stadtrat, Rektor, Fraktionsvorsitzender), 6. Ludwig Fritsch (63, Stadtrat, Maschinenbau- und Kunstschmiedemeister), 7. Michael Hierold (24, Kfz-Mechaniker und Zeitsoldat), 8. Gabi Fröhlich (54, Stadtrat, Verlagsangestellte), 9. Bernhard Knauer (50, Stadtrat, Teamleiter bei der Agentur für Arbeit), 10. Ludwig Bayer (60, Stadtrat, Bewährungshelfer, seit 2002 stellvertretender Landrat), 11. Josef Arnold (48, Stadtrat, Bäckermeister), 12. Thomas Hauer (38, Diplomsozialpädagoge), 13. Alois Zehrer (54, Diplomkaufmann), 14. Dr. Konrad Tratz (61, Chefarzt a. D.), 15. Alexander Korsche (26, Student der Betriebswirtschaft), 16. Rudi Bäumler (60, Techniker am Landratsamt), 17. Ingrid Schnurrer (45, Hausfrau), 18. Jürgen Hecht (31, Studienreferendar), 19. Alexander Bach (47, Bundespolizeibeamter) und 20. Birgit Trottmann (44, Diabetes Assistentin).
Als Ersatzleute wählten die Mitglieder: Thomas Spörl, Oliver Völkl, Maria Färber und Wolfgang Fürnrohr.
Die Kandidaten des CSU-Stadtratsliste am 21.06.2007 in "Der Deutschen Eiche".
Stehend von links: Alexander Bach (Platz 19), Alois Zehrer (Platz 13), Dr. Konrad Tratz (Platz 14), Christian Eiszrich (Platz 4), Alexander Korsche (Platz 15), Gabi Fröhlich (Platz 8), Michael Hierold (Platz 7), Ersatzmann Oliver Völkl, Jürgen Hecht (Platz 18), Thomas Hauer (Platz 12), Marianne Lebegern (Platz 3), Josef Arnold (Platz 11) und Ersatzmann Thomas Spörl.
Sitzend von links: Bernhard Knauer (Platz 9), 2. Bürgermeister Rupert Troppmann (Platz 1), Birgit Trottmann (Platz 20), Franz Gleixner (Platz 2), Heinrich Maier (Platz 5) und Ludwig Bayer (Platz 10).
Es fehlen: Ludwig Fritsch (Platz 6), Ingrid Schnurrer (Platz 17) und Rudi Bäumler (Platz 16).
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